Die ehemaligen Fahrzeuge der Feuerwehr

Tanklöschfahrzeug TLF 16

Das TLF 16 auf IFA W 50 LA war das Standard-Tanklöschfahrzeug der Feuerwehren der ehemaligen DDR. Es wurde zwischen 1969 und 1985 im VEB Feuerlöschgerätewerk hergestellt. Nachfolger war das TLF 16-GMK (Ganzmetallkoffer).

Dieses Tanklöschfahrzeug Stand von 1989 bis 2003 im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg und wurde nach der Indienststellung des LF 16/12 TS an die Ortsfeuerwehr Zug abgegeben. Es dient jedoch weiter als Reservefahrzeug für die Freiberger Wehr wenn eines der Löschfahrzeuge für längere Zeit ausfällt. Von diesem Fahrzeug standen in Freiberg bis zu drei Stück gleichzeitig im Einsatzdienst.

Löschgruppenfahrzeug LF 16

Das LF 16 auf IFA W 50 L war das Standard-Löschgruppenfahrzeug der ehemaligen DDR. Es wurde zwischen 1968 und 1990 in fast unveränderter Form im VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde gefertigt. Zu den äußeren Veränderungen zählt beispielsweise die abprotzbare Schlauchhaspel. Bis 1977 wurden Holzspeichenräder verwendet, danach kamen luftbereifte Räder aus der Motorradproduktion zum Einsatz. Bei der Freiberger Wehr standen zwei dieser Löschgruppenfahrzeuge im Einsatzdienst.

Drehleiter DL 30

Die Drehleiter DL 30 auf IFA W50 L war die Standart-Drehleiter der ehemaligen DDR und wurde seit 1968 gebaut. Als Kabine wurde die Staffelkabine vom Tanklöschfahrzeug TLF 16 verwendet. Ab 1982 folgte die DL 30K mit Ein-Mann-Korb. Zur Aufnahme und Abstützung der Kräfte wurden die Stützspindeln durch hydraulische Schrägabstützungen ersetzt. Die DL 30K wurde bis 1987 in dieser Variante im VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde gebaut.

Schlauchwagen SW 30 C

Anfang der siebziger Jahre begann in der ehemaligen DDR die Fertigung serienmäßiger Wechselladerfahrzeuge auf dem Fahrgestell IFA W 50 mit der Typenbezeichnung W50 L/KC, Die Wechselladeeinrichtung bestand aus einer hydraulischen Kipp- und Absetzanlage. Das Aufziehen und Ablassen der Behälter erfolgte auf ausfahrbaren Teleskopschienen mittels Seilzug. Das System wurde ab 1979 auch bei den Feuerwehren der DDR eingesetzt. Am bekanntesten ist der Schlauchwagen SW 30 C (C steht dabei für Container), der als einziger Wechselaufbau in Serie gefertigt wurde.